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Physiotherapie2018-06-11T19:08:49+00:00
Atemtherapie
befasst sich mit den Krankheiten und Funktionsstörungen von Lunge und Stimmapparat. Sie arbeitet sowohl prophylaktisch als auch nachbehandelnd. Eine effektive Atemtherapie soll zum Abbau atemhemmender Widerstände beitragen. Sie soll die Fehlatembewegungsformen regulieren und eine Sekretlösung hervorrufen, um damit die Ventilation zu steigern und die Atemmuskulatur zu kräftigen.

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Krankengymnastik
ist eine konservative Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln und beinhaltet die ganzheitliche Therapie des Körpers, orientiert an den anatomischen und physiologischen Gegebenheiten. Als Heilmittel kommen dabei gezielte Reize und beispielsweise Anwendungen von Wärme, Druck oder Kälte vor.

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Fango
kann allein durch die hohe Temperatur die Durchblutung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur fördern. Das kann zur Entspannung der Muskulatur und unteranderem zur Linderung von Schmerzen beitragen. Fango wird unter anderem bei Bindegewebs- und Muskelrheumatismus, chronisch rheumatischen Gelenkerkrankungen, Fibromyalgie, Hexenschuss, Ischialgie, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen, traumatischen Kontusionen und Distorsionen, Sehnenscheidenentzündung, Menstruationsbeschwerden, Muskelverhärtung, Muskelkater, Neurodermitis, Schuppenflechte und Ekzemen angewendet.

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Massage
ist eine manuelle Behandlungstechnik, die ihre Wirkung über mechanische Reize auf die von ihr erreichbaren Gewebsschichten, im Wesentlichen Haut, Unterhaut und Muskulatur ausübt.

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Fußreflexzonentherapie
Selten erfahren unsere Füße die verdiente Aufmerksamkeit, obwohl sie uns ein Leben lang tragen. Die von vielen Menschen als wohltuend und entspannend empfundene Behandlung in Form einer Reflexzonenmassage am Fuß (RZF) findet ihre Anwendung sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen. Durch die Druckmassage können Blockaden im Körper gelöst und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Diese Behandlungsform wird auch in Kombination mit anderen Therapien durchgeführt. Die RZF eignet sich für Patienten jeden Alters und ist selbst bei Babys gut anwendbar.

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Krankengymnastik am Gerät
ist eine individuelle medizinische Trainingstherapie. Sie können mit Hilfe der gerätegestützten Krankengymnastik Ihre Muskulatur aufbauen und Ihren Körper ins Gleichgewicht bringen. Die Krankengymnastik am Gerät wird individuell nach Ihren Bedürfnissen entweder als Aufbautraining oder als Therapie eingesetzt. Nach einer detaillierten Befunderhebung erstellt Ihr Therapeut einen Trainingsplan. Sie trainieren unter ständiger Anleitung unserer speziell ausgebildeten Physiotherapeuten.

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Bindegewebsmassage
Bei der Bindegewebsmassage handelt es sich um eine manuelle Reiztherapie, bei der verschiedene Haut-, Unterhaut- und Faszientechniken zur Anwendung kommen. Diese Techniken sollen nicht nur lokale Effekte am Ort der Massage bewirken, sondern über bestimmte Nervenreizungen sollen auch Fernwirkungen auf innere Organe erzielt werden. Diese Form der Massage wurde 1929 von der deutschen Krankengymnastin Elisabeth Dicke zufällig entdeckt, indem sie bei der Behandlung schmerzhafter Zonen ihres Beckens auch eine Wirkung auf die Durchblutung ihrer Beine spürte.

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Kältetherapie
Die Kryotherapie, auch als Kältetherapie bezeichnet, gehört zu den Verfahren der physikalischen Medizin und besteht sowohl in der lokalen als auch systemischen Anwendung von Kälte zu therapeutischen Zwecken.

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Elektrotherapie
In der Elektrotherapie werden Erkrankungen unter Einwirkung von speziellen Stromformen behandelt. Durch die Elektrotherapie sollen die Symptome einer Erkrankung oder Folgen eines Traumas so beeinflusst werden, dass chronisch verursachte Schmerzen durchbrochen werden. Auch die Nervenleitfähigkeit wird verbessert.

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Wärmetherapie
Bei der Wärmetherapie handelt es sich um eine Form der Thermotherapie, bei der Wärme verschiedenen Ursprungs zur Behandlung von Schmerzen und nichtentzündlichen Erkrankungen eingesetzt wird. Eine wichtige Wirkung von Wärme ist die Entspannung der Muskulatur. Durch Wärmetherapie wird der körpereigene Stoffwechsel angeregt. Die positive Wirkung entfaltet sich dadurch, dass in erwärmten Geweben der Sauerstofftransport und die Nährstoffaufnahme beziehungsweise die Abgabe von Abbauprodukten zunehmen. Auch soll durch den Temperaturanstieg im Gewebe die Immunabwehr gesteigert werden.